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05.04.2017 07:37 Alter: 140 days

Gemeinde Klein Gladebrügge baut Barrieren ab


Jetzt kann auch Brigitte Nagel im Klein Gladebrügger Feuerwehrhaus die Toilette aufsuchen. Darüber freut sich nicht nur ihr Mann Werner Nagel, sondern auch Bürgermeister Arne Hansen. (re.), Dr. Wolfgang Arnhold und Jutta Altenhöner.

Renate Friedrichs hat durch den Umbau des alten Feuerwehrhauses noch mehr Platz für ihre Bücherstube. Fotos: mq

Die Gemeinde Klein Gladebrügge geht als Gründungsmitglied des Segeberger Netzwerkes für Inklusion mit gutem Beispiel voran und  baut nach und nach Barrieren ab. Jetzt wurde der Umbau des alten  Feuerwehrhauses abgeschlossen, nachdem schon eine Bushaltestelle barrierefrei umgestaltet wurde. Der Anbau des Gemeindehauses  ist ab sofort mit dem Rollstuhl ebenso zugänglich wie das neue
behindertengerechte WC. Auch die von Renate Friedrichs im Januar ins Leben geratene Bücherstube ist für Menschen mit Handicap bestens zu erreichen. Jeden Mittwoch von 15 bis 18 Uhr können hier Bücher getauscht werden.

Klein  Gladebriigges  Bürgermeister Arne Hansen freute sich, dass die Gemeinde die große Herausforderung angenommen und den Umbau vollzogen hat. Möglich wurde es durch die EU-Förderung durch Holsteins Herz. Die Aktivregion übernahm 65 Prozent der 20.000 Büro Kosten. „Nur mit Barrierefreiheit können alle am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilhaben", sagte Arne Hansen bei der Einweihungsfeier und betonte, dass dieser Anspruch sogar gesetzlich geregelt ist. „Ich finde es großartig, dass Sie die Sache angegangen sind", freute sich auch Jutta Altenhöner über den Umbau. Die Behindertenbeauftragte des Kreises Segeberg wies daraufhin, dass Bamerefreiheit im Kopf beginne.

Dr. WoIfgangAmhold, Koordinator des Netzwerkes Inklusion Kreis Segeberg 2.0, hob hervor, wie hartnäckig Arne Hansen an dem Ziel arbeite, Barrieren in seiner Gemeinde abzubauen. Als erste profitierte Brigitte Nagel von dem neuen Zugang. Sie ist auf den Rollstuhl angewiesen. „Das ist ganz wunderbar", freute sie sich gemeinsam mit ihrem Mann Werner Nagel darüber, dass sie jetzt auch ohne Probleme an Veranstaltungen im Gemeindehaus teilnehmen kann.    (mq)

Quelle: Basses Blatt, den 05.04.17