Reinfeld, 29. April 2025 – Nach monatelangen Modernisierungsarbeiten war es am gestrigen Montag endlich so weit: Die Immanuel-Kant-Schule in Reinfeld eröffnete feierlich ihre neue Lehrküche. Aus der in die Jahre gekommenen Kochstube der 1970er-Jahre ist ein hochmoderner Lern- und Begegnungsort entstanden – offen für Schule, Volkshochschule und Jugendarbeit.
Zur Einweihung begrüßte Bürgermeister Roald Wramp gemeinsam mit Fachplanern und Vertretern der Stadtverwaltung zahlreiche Gäste. Als besonderes Highlight durften die Anwesenden Kostproben aus der neuen Küche genießen – zubereitet von Bürgermeister Wramp und dem Projektteam höchstpersönlich.
Ein Ort zum Lernen, Kochen und Begegnen
Die neue Lehrküche ist weit mehr als ein funktionaler Raum zum Kochen. Sie ist ein durchdachtes Konzept für modernes Lernen und gemeinsames Erleben. Die Ausstattung überzeugt durch:
- Kreuzweise angeordnete Arbeitsflächen für flexibles, kooperatives Arbeiten
- Barrierefreie Kochstationen, die inklusives Lernen ermöglichen
- Digitale Medien zur Wissensvermittlung und Visualisierung
- Einen eigenen Essbereich, der das gemeinsame Genießen in den Mittelpunkt stellt
Nachhaltigkeit als Leitgedanke
Ein zentrales Element des neuen Konzepts ist die Bildung für nachhaltige Entwicklung. Im Mittelpunkt stehen Themen wie:
- Der Umgang mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln
- Die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung
- Kreative Resteverwertung: Aus Apfelschalen wird aromatischer Tee, aus Möhrenschalen knusprige Gemüsechips
- Das bewusste Kochen und Genießen als gesellschaftliches und ökologisches Thema
Gefördert durch das LEADER-Programm
Ermöglicht wurde das Projekt durch eine Förderung in Höhe von 150.000 Euro aus dem LEADER-Programm der Europäischen Union. LEADER unterstützt regionale Projekte, die nachhaltige Entwicklung und Teilhabe fördern – ein Ziel, das mit der neuen Lehrküche in Reinfeld eindrucksvoll umgesetzt wurde.
Die Lehrküche steht künftig nicht nur den Schülerinnen und Schülern der Immanuel-Kant-Schule zur Verfügung, sondern auch der Volkshochschule und der offenen Jugendarbeit der Stadt. Damit wird sie zu einem Ort der Begegnung und Bildung – generationenübergreifend, inklusiv und zukunftsorientiert.







